Rezension zu: Sophia Könemann, Anne Stähr (Hg.): Das Geschlecht der Anderen. Figuren der Alterität: Kriminologie, Psychiatrie, Ethnologie und Zoologie. Bielefeld: transcript Verlag 2011.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/1001

Schlagwörter:

Geschlecht, Gender, Postkolonialismus, Film, Recht

Abstract

Betrachtungen der Anderen, wie der ‚Verbrecher‘, der ‚Irren‘, ‚der Tiere‘ und der ‚Wilden‘, sind bis heute Grundlagen der auf Differenz aufbauenden Disziplinen und strukturieren die gesamte Wissensproduktion. Der Tagungsband bietet vielseitige und erhellende Einblicke in die brüchigen Konstruktionen ‚der/des geschlechtlich Anderen‘ – hier als Figuren der Alterität konzeptionalisiert – und trägt damit vor allem zum interdisziplinären Austausch und zur wissenschaftlichen Dekonstruktion der Geschlechter der Anderen bei.

Autor/innen-Biografie

  • Ines Pohlkamp, Universität Hamburg

    Referentin für Gender, Queer Theory, queer-feministische Mädchenarbeit, intersektionale Bildung und geschlechtsbezogene Gewalt.

    Seit 2009 Doktorandin an der Universität Hamburg. Forschung zu trans*inter*feindlicher Diskriminierung und Gewalt.

    Mitherausgeberin des Sammelbandes: Feministische Mädchenarbeit weiterdenken. Zur Aktualität eines bildungspolitischen Ansatzes, transcript: Bielefeld, 2010.

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Veröffentlicht

2012-01-19

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