Rezension zu: Sven Lewandowski: Die Pornographie der Gesellschaft. Beobachtungen eines populärkulturellen Phänomens. Bielefeld: transcript Verlag 2012.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/1069

Schlagwörter:

Film, Körper, Kultur, Medien, Pornografie, Geschlecht, Gender

Abstract

Sven Lewandowski versucht mittels der ungewöhnlichen Kombination von Psychoanalyse und Systemtheorie der Relevanz pornographischer Inhalte innerhalb der Gegenwartsgesellschaft nachzuspüren. Neben dem Internetphänomen der Amateurpornographie untersucht er dabei aus soziologischer und medienanalytisch informierter Perspektive Geschlechterverhältnisse, ‚Perversionen‘ und andere Erscheinungen des Pornographischen. Lewandowski wagt sich damit unter Zuhilfenahme einer der abstraktesten Theorien der Wissenschaftslandschaft an eines ihrer emotionalisiertesten und randständigsten Themen. Hierdurch gelingt es ihm, einen gehörigen Abstand zwischen das Alltagsphänomen Porno und dessen theoretische Betrachtung zu bringen, er entfernt sich damit aber gleichzeitig in gewisser Weise von seinem Gegenstand.

Autor/innen-Biografie

  • Nina Schumacher, Philipps-Universität Marburg
    Projektkoordinatorin im Büro der Frauenbeauftragten

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Veröffentlicht

2013-05-08

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