Rezension zu: Alexandra Weiss: Regulation und Politisierung von Geschlechterverhältnissen im fordistischen und postfordistischen Kapitalismus. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot 2012.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/1098

Schlagwörter:

Feminismus, Gleichstellung, Globalisierung, Neue Frauenbewegungen, Ökonomie, Soziale Bewegungen, Staat, Ungleichheit, Geschlecht, Gender

Abstract

In ihrer uneingeschränkt lesenswerten Monographie setzt sich Alexandra Weiss mit Stabilität, Wandel und Widersprüchen der Geschlechterordnung in den Transformationen des Kapitalismus am Beispiel Österreichs auseinander. Dabei zeigt sie den Maskulinismus der neoliberalen Idee und Politik auf, analysiert die Re-Traditionalisierung des Politischen im Postfordismus und reflektiert über Handlungsperspektiven feministischer Politik unter den Bedingungen gegenwärtiger Staatlichkeit. Im Zentrum emanzipatorischer (Geschlechter-)Politik sieht sie die Re-Etablierung von Gleichheit als Voraussetzung von Freiheit in einer demokratischen Gesellschaft. Die kraftvolle gesellschaftsanalytische Studie überzeugt schließlich durch eine stringente Argumentation und eine erfreulich klare Sprache.

Autor/innen-Biografie

  • Heike Kahlert, Ludwig-Maximilians-Universität München
    Institut für Soziologie, Lehrstuhlvertretung für Soziologie mit dem Schwerpunkt „Soziale Entwicklungen und Strukturen“

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Veröffentlicht

2013-12-20

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