Rezension zu: Vera Kallenberg, Jennifer Meyer, Johanna M. Müller (Hg.): Intersectionality und Kritik. Neue Perspektiven für alte Fragen. Wiesbaden: Springer VS 2013.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/1074

Schlagwörter:

Intersektionalität, Ungleichheit, Feminismus, Postkolonialismus, Geschlecht, Gender

Abstract

Die Attraktivität dieses mehrsprachigen und multidisziplinären Tagungsbandes liegt darin, dass neben theoretischen Überlegungen auch empirische Studien vorgestellt werden, die mit Bezug auf Intersektionalität breit gestreute Themen beleuchten. In den Blick genommen werden z. B. Prostitution und Menschenhandel, frühneuzeitliche Gerichtsverfahren, französische Aktivistinnen und Aktivisten oder die post-koloniale Gesellschaft Tahitis. Hierbei werden nicht nur anglophone, sondern auch französischsprachige Debatten aufgegriffen. Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass überwiegend Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses versammelt sind. Die Fokussierung auf Intersektionalität und Kritik schließt an kontroverse Einschätzungen der Intersektionalitätsdebatte an.

Autor/innen-Biografie

  • Sabine Stange, Universität Kassel
    Fachbereich Humanwissenschaften; Wissenschaftliche Koordinatorin im interdisziplinären ZFF-Forschungsschwerpunkt „Ungleichheiten in Geschlechterverhältnissen“

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Veröffentlicht

2013-10-01

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