Rezension zu: Judith Butler: Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 2009

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/743

Schlagwörter:

Feminismus, Homosexualität, Körper, Psychoanalyse, Queer, Sexualität, Geschlecht, Gender

Abstract

Judith Butler beschäftigt sich in dieser Aufsatzsammlung mit den politischen und rechtlichen Anliegen von Homo- und Transsexuellen. Im Mittelpunkt stehen die Menschenrechte und die gesetzlichen Bestimmungen, durch die homosexuelle Paare bei der Familiengründung benachteiligt werden. Der Bedarf nach einer theoretisch gehaltvollen Kritik und nach praktischen Verbesserungen ist groß. Exemplarisch analysiert Butler den öffentlich verhandelten Fall einer operativen Geschlechtsveränderung, in dem weder die Kritiker/-innen noch die Befürworter/-innen ausreichend darauf eingingen, was sich die betroffene Person wünschte. Ein Schwachpunkt des Bandes liegt im vieldeutigen Gebrauch des Begriffs Gender.

Autor/innen-Biografie

  • Ruben Marc Hackler, Freie Universität Berlin
    SFB 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“

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Veröffentlicht

2009-07-07

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