Rezension zu: Anke Kerschgens: Die widersprüchliche Modernisierung der elterlichen Arbeitsteilung. Alltagspraxis, Deutungsmuster und Familienkonstellation in Familien mit Kleinkindern. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009.

  • Florian Schulz Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg
Schlagworte: Arbeit, Familie, Psychoanalyse, Geschlecht, Gender

Abstract

Anke Kerschgens untersucht in ihrem Buch die Bestimmungsgründe der Arbeitsteilung bei Elternpaaren mit Kleinkindern und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die unbewussten Gründe für eine den verbalisierten Einstellungen teilweise widersprechende Praxis. Auch wenn viele Befunde und Schlussfolgerungen nicht wirklich neu sind, bietet die Arbeit einen guten Anhaltspunkt für interdisziplinäre Fortentwicklungen von soziologischen Theorien der Arbeitsteilung.
Veröffentlicht
2010-05-14
Rubrik
Schwerpunkt